Hat ihr Hund sich alles in Ruhe angesehen, wird er sicherlich Hunger und Durst bekommen. Sie sollten ihm also auch zeigen, wo er diese Bedürfnisse stillen kann. Da ein Hund ein Gewohnheitstier ist, sollte dieser Platz fest gewählt werden. Nur dort wo sich der Fress- und Trinkplatz befindet, sollte gefüttert werden. Geben Sie ihrem Hund in der ersten Zeit nur das, was der Züchter ihm auch gegeben hat - wagen Sie keine Experimente mit irgendwelchen Belohnungskeksen. Bei einem guten Züchter erhalten Sie neben einer Pflegeanleitung auch eine Futteranleitung und Welpenfutter für die ersten Tage der Umgewöhnung des Tieres. An dieser Stelle sei vielleicht noch darauf hingewiesen, das Sie dem Hund niemals vom Tisch den einen oder anderen Happen zustecken. Dies wäre ein unverzeihlicher Fehler, der sich in der Zukunft darin rächen würde, das Ihr Hund ständig bei Tisch um Essen betteln würde. Diese Eigenart wieder loszuwerden, wäre eine sehr mühselige Angelegenheit. Bei der Wahl des Futter- und Trinknapfes sollten sie den Schwerpunkt nicht auf das Aussehen legen, sondern lieber darauf achten das der Hund ihn nicht zum spielen benutzen kann. Nichts ist ärgerlicher als Wasser und Hundefutterreste in der ganzen Wohnung fein säuberlich verteilt. Dazu wählen Sie am besten Näpfe aus Steingut oder Keramik. Achten Sie darauf das jederzeit frisches Trinkwasser für Ihren Hund bereitsteht - niemals Milch oder andere Getränke geben! Wenn Ihr Hund gefressen und getrunken hat, sollten Sie sofort mit ihm vor die Türe gehen. Gassigehen ist ein wichtiger Aspekt in seinem Leben. Am besten suchen Sie zusammen mit ihm einen Stammplatz, an dem er sein Geschäft verrichten kann. Hunde wollen ein bestimmtes Revier für sich beanspruchen - dies tun sie, indem Sie es mit einer Duftspur markieren. Es wird nicht lange dauern, dann wird Ihr Hund nur noch an diese Stelle sein Geschäft erledigen wollen. Wieder daheim angekommen, sollten Sie ihm die Eingewöhnung erleichtern, indem Sie mit ihm spielen - möchte der Hund stattdessen lieber schlafen, sollten Sie ihn lassen. Gerade ein junger Hund braucht viel Schlaf. Sofern Sie Kinder haben, erklären Sie ihnen das auch ganz genau. Ein Hund fühlt sich am wohlsten in einer Schlafhöhle. Das ist aber von Rasse zu Rasse verschieden. Darin kann er sich bei ´Gefahr´ oder zum ruhen und schlafen zurückziehen. Wie groß Sie diese Höhle wählen, hängt natürlich von der Größe Ihres Hundes ab. Lassen Sie sich dazu am besten bei Ihrem Züchter oder im Tierfachhandel beraten. Ein Hund ist in seiner Veranlagung ein Rudeltier. Ihr neuer Hund wird sich also einen Rudelführer in Ihrer Familie aussuchen. In der Regel ist es die Person, die ihm mit Essen und Trinken versorgt. Sie sollten ihrem Hund, gerade in der ersten Zeit, zeigen das Sie sein neues Herrchen sind indem sie ihn rügen, wenn er einmal eine Dummheit angestellt hat, und ihn loben wenn er sich brav verhalten hat. Da gerade ein junger Hund sehr neugierig und verspielt ist, sollten Sie nicht versäumen genug Spielzeug für ihn bereitzuhalten. Ausgediente Socken und Schuhe sind dazu nicht geeignet, da der Hund zwischen alt und neu nicht unterscheiden kann - Sie würden in einem unbeobachteten Augenblick den Verlust ihrer neuen Schuhe und Socken riskieren, was dem dem Hund dann nicht angelastet werden kann. Besorgen Sie sich stattdessen im Tierfachhandel geeignetes Hundespielzeug. Bewährt haben sich sogenannte Kauknochen, mit denen der Hund spielen und gleichzeitig seine Zähne stärken kann. Achten sie darauf, das sich von Hundespielzeug keine Teile lösen können. Gerade junge Hunde haben sehr spitze Zähne, die Schaumstoffbälle und ähnliches Spielzeug schnell zerbeißen können. Nicht das es schade um das Spielzeug wäre, sondern gelöste und gefressene Schaustoffteile können sich im Magen des Tieres zersetzen und den Tod herbeiführen! Sollte es doch einmal vorkommen, das Ihr Hund einen Fremdkörper verschluckt hat, müssen Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen. Nehmen Sie dazu evtl. noch vorhandene oder erbrochene Reste des Fremdkörpers mit zum Arzt. So kann er schnell regieren und das Leben des Tieres retten. Halten Sie die Telefonnummer ihres Tierarztes oder einer Tierklinik stets in Ihrer Nähe bereit. Sie sollten den Hund in den ersten Tagen, auf jeden Fall einem Tierarzt vorstellen. Nur so können Sie sicher sein, das Sie einen gesunden Hund von Ihrem Züchter bekommen haben. Zu diesem Tierarztbesuch sollten Sie auch das Impfbuch mitnehmen, das sie vom Züchter bekommen haben. So kann sich der Arzt einen Überblick verschaffen, welche Impfungen Ihr Hund bekommen hat und welche evtl. ergänzt werden müssen. Bei Ihrem Tierarzt bekommen Sie auch weiterführende Informationen über evtl. zusätzliche Welpenernährung oder Vitaminpräparate.
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