Rassebeschreibung

St. Bernhardshund

überaus gutmütig

Herkunft: Er zählt zu den großen Alpenhunden (Bauern- und Hirtenhunden). Seine Reinzucht begann in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts in der Schweiz am Großen St. Bernhardspass als Bergrettungshund und wurde so bekannt.

Körperbau: Er ist ein riesiger, robuster, muskulöser Hund mit einem mächtigen, leicht gewölbten Kopf. Über den Augen ist die Stirnhaut faltig, der Nasenrücken ist gerade und der Stop gut ausgebildet. Der Fang ist im Verhältnis höher als lang mit einem kräftigen Scherengebiss. Die Oberlefzen sind stark entwickelt und hängend. Die Augen sind dunkelbraun, mittelgroß, nicht sehr tiefliegend und mehr nach vorn als seitwärts gerichtet. Er trägt mittelgroße, behaarte Hängeohren, die der Kopfform angepasst sind. Der Hals ist sehr kräftig, mit ausgesprochener Wamme. Das Haarkleid ist mittellang, glatt oder leicht gewellt und kommt in den Farben rot mit weißen Abzeichen, oder weiß mit roten Abzeichen vor, wobei das Rot in verschiedenen Tönungen auftreten kann. Oftmals trägt er eine schwarze Maske. Erwünscht ist eine weiße, regelmäßige Blesse.

Wesen: Er ist ein überaus gutmütiger Hund, folgsam, sehr treu, ruhig intelligent und bedächtig. Kleine Hunde missachtet oder hasst er sogar.

Bemerkung: Braucht täglich lange Spaziergänge.

Verwendung: In den Bergen ist er ein hervorragender Bergrettungshund (Lawinenhund), wird aber heute mehr und mehr als Wach- und Begleithund eingesetzt.